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Die
Geschichte
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Um 1875 waren dann die Frauen soweit emanzipiert, dass sie auch bei Jagden mitgeritten sind. Kaiserin Elisabeth war es im Jahr 1876, die als erste bei der Jagd in England mitritt. Sie war wohl die bekannteste Dame im Damensattel, und berühmt für ihre Kühnheit und Geschicklichkeit. Elisabeth nahm an schweren Jagden über Hindernisse teil und ritt manchmal stundenlang allein durchs Gelände. Die modebewßte Damen von damals folgten ihr mit großer Begeisterung ins Jagdfeld. Um den Sattel, besonders für das modern gewordene Jagdreiten noch sicherer zu machen, erfand man spezielle Wickelröcke und verschiedene Sicherheitssteigbügel, die beim Sturz der Reiterin den Fuß derer frei gibt. Seine Blütezeit erlebte
der Damensattel zwischen 1890 und 1930 als auch der flache Sitz und der
rutschfeste Rauhlederüberzug für den Sitz allgemein eingeführt wurde. Die
Hörner waren gut gepolstert und das untere Horn wurde in der Wölbung bereits
der Reiterin angepasst. |
![]() Roter Damensattel der Kaiserin Elisabeth von Österreich |
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Bei uns verschwand das Damensattelreiten durch den 2. Weltkrieg. Nur in England überlebt das Reiten im Damensattel bis heute und dort wird noch immer im Damensattel geritten. Mittlerweile gibt es aber auch in Deutschland, Österreich, Niederlanden, Frankreich, Schweden etc. wieder zahlreiche Vereine die sich mit dem Thema Damensattel auseinandersetzen und diverse Kurse, ja sogar Turniere veranstalten.
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